Über uns

Nachdem die Hospizarbeit immer stärker in den Blickpunkt der Öffentlichkeit geriet, reifte Anfang der 1990er Jahre bei der damaligen Oberärztin der Chirurgie des Eduardus-Krankenhauses, Dr. Hannelore Hackenberg, und vielen Mitstreitern die Idee, in Köln-Deutz einen Hospizverein mit einem ambulanten Hospizdienst und später auch einem stationären Hospiz zu gründen.

Nach einem Jahr Vorbereitungszeit fand am 20. Juni 1994 im damaligen Bürgerhaus von Deutz unter der Schirmherrschaft von MdL Hermann-Josef Arentz die Gründungsversammlung statt.

Der Verein erhielt den bis heute bestehenden Namen Hospiz Köln-Deutz e.V. Bei der ersten Versammlung waren rund fünfzig Personen anwesend, die fast geschlossen in den Verein eintraten. Einige ließen sich durch den neuen Vorstand in den Beirat berufen.

Schon 1993 gab es gute Beziehungen zum Eduardus-Krankenhaus sowie zum damaligen Direktor und zum Vorstand der Josefs-Gesellschaft, über die dem Hospizverein ein Raum für seine Arbeit zu Verfügung gestellt wurde.

Der Zweck des Vereins wird bereits in seiner Gründungssatzung beschrieben: Zweck des Vereins ist im Sinne von Caritas und Diakonie der Aufbau eines ambulanten und eines stationären Hospizes. Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch theoretische und praktische Anleitung zur Lebenshilfe für Kranke in ihrer letzten Lebensphase und deren Vertrauenspersonen, die ein Sterben unter Bedingungen ermöglicht, die der Würde des Menschen entsprechen.

Die Aufnahme in dieses Hospiz geschieht unabhängig von Religionszugehörigkeit und Nationalität.

Auch heute noch hat der Vereinszweck seine Berechtigung. Von der Idee eines stationären Hospizes hat sich der Vorstand aber bereits 1998 verabschieden müssen. Hierbei spielte nicht der Wille zur Umsetzung die entscheidende Rolle. Die Umsetzung scheiterte an räumlichen und personellen Voraussetzungen sowie letztlich an den nicht verfügbaren finanziellen Mitteln.