Mitarbeit
Sterbebegleitung | Eine Aufgabe für mich?
Begleitung von Sterbenden und ihren Angehörigen? Das ist doch nichts für mich. Bei meinem Partner, bei Eltern, vielleicht auch bei einem Freund, einer Freundin – aber bei Fremden?
Ich weiß doch gar nicht, was ich da machen soll. Was soll ich sagen, gar fragen – bei unbekannten Menschen?
Was sagen denn die Angehörigen, wenn ich dahin komme? Vielleicht mögen sie mich gar nicht, sind skeptisch, vielleicht misstrauisch – mir gegenüber, einem Fremden, einer Unbekannten.
Was erwartet der Schwerkranke von mir? Ich bin doch kein Arzt, keine Pflegerin, kein Therapeut. Soll ich vorlesen, ein Lied singen? Vielleicht verlangt der Kranke, dass ich einen Verband wechsle. Oder er braucht dringend ein Medikament. Vielleicht möchte er oder sie, dass das Leben zu Ende geht – sofort.
Nein, das ist nichts für mich, da kann man so viel falsch machen … oder vielleicht ist es doch etwas, dass auch mir persönlich etwas geben kann?
Wenn Sie sich vorstellen können, wie Cicely Saunders „alles zu tun“ aber nicht wissen, ob das Tun für Sie das „richtige“ Ehrenamt ist, kann Ihnen ein Vorgespräch mit unserer Koordinatorin helfen, Ihre Fragen loszuwerden um Antworten zu bekommen.
Eine weitere Möglichkeit wäre, den Ermutigungs- und Grundbefähigungskurs, der vor Beginn jeglicher aktiven Begleitung steht, zu besuchen und sich mit dem Thema Verlust, Tod, Trauer auseinanderzusetzen. Erst am Ende dieses Kurses steht die Entscheidung: Möchte und kann ich wirklich Schwerstkranke und Sterbende in ihrer letzten Phase begleiten, damit auch die lebenswert ist? Die Themen, die im Rahmen eines solchen Kurses an mehreren Samstagen und Abendterminen besprochen und diskutiert werden, können Sie hier runterladen.
Weitere Möglichkeiten sich beim Hospiz Köln-Deutz einzubringen:
- bei der Arbeit im Vorstand
- im Beirat
- als ehrenamtliche Trauerbegleiterin
Bei Fragen und zur Anmeldung steht Ihnen die Koordinatorin des Hospizvereins gern zu Verfügung. Die Kontaktdaten finden Sie hier. Wir freuen uns auf Ihren Anruf.
